So, hier nun der bebilderte Rückblick über unseren Aufenthalt in Griechenland. Weitere Bilder findet ihr übrigens im Fotoalbum.
Wie schon erwähnt war die Studienfahrt nicht annähernd so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich fands eigentlich ziemlich klasse und bin auf ein Feedback der anderen Fahrten (Rom / Berlin) gespannt.
Nun aber zu der anstrengenden, aber auch interessanten Woche:
Sonntag, 4. April 2004
Rückblick
1. Tag
Entgegen allen Befürchtungen erwartete uns um gegen 22:00 ein wirklich sehr geiler 5-Sternebus. Pünktlich um 22:20 verließ der Bus dann den Parkplatz des Scheffel Gymnasiums und machte sich auf den Weg Richtung Griechenland.
2. Tag
Früh Morgens am Gotthard wechselten wir dann unseren Busfahrer, der uns für den Rest unserer Reise begleitete. An dieser Stelle viele liebe Grüsse an Horst, der uns stets überall hingebracht hat. Wir hätten wirklich keinen besseren Busfahrer haben können, ok das glaubt jetzt sowieso keiner, aber ich meine das absolut ernst.
Jedenfalls brachte uns Horst sicher und komfortabel in den Hafen von Ancona/Italy. Dort kann man übrigens sehr günstig feinen Cappucino und sehr geile italienische Pizza in sich rein tun. Sehr empfehlenswert.
Als die Fähre in den Hafen einlief, waren wir schon recht erstaunt. Der Kutter war einfach riesig und die Fahrt um so länger. Sollte es jemanden interessieren: Das Essen ist gut und nicht überteuert. Sollte man sich für Spaghetti entscheiden, einfach nochmals um Soße bitten, weil die machen da meist recht wenig drauf.
Am Abend haben wir in der Disco nach ein paar Holländer aus Streweningen (?) getroffen. Ein Trucker, ein Informatiker und noch so einer mit ner recht lauten Stimme. Lustiges Völkchen.
Geschlafen haben wir übrigens sehr unkomfortabel aufm Boden. Ich empfehle jedem sich eine Kabine zu nehmen, denn gerade im März/April ist es auf Deck sehr kühl - arschkalt, um genau zu sein.
3. Tag
In Igoumenitsa angekommen machten wir uns auf den langen Weg (>400km) nach Delphi und besichtigten unterwegs die bekannten Meteoraklöster. Spät am Abend erreichten wir unser Hotel (Hotel Levas) in Delphi. Die Zimmer dort waren ok, aber leider war das Waschbecken verstopft und am Duschvorhang wurde auch gespart, was zu einer "Überschwemmung" das Bades führte. Zum essen gab es Hühnchen mit Reis. Das hört sich, wenn man es liest, besser an, als es tatsächlich war. Die Meisterköche haben es wirklich geschaft, den Reis außen matschig und innen hart zu kochen. Und ohne Soße schmeckt das dann noch schlechter. Manche behaupten übrigens, es wäre keine Hühnchen, sondern Rindfleisch gewesen. Ich streite das aber strikt ab. (Wollte ich nur erwähnt haben)
Um noch etwas Richtiges im Magen zu haben, gingen wir dann noch eine Kleinigkeit essen. sehr fein. :)
4. Tag
Wie auch das Abendessen, war auch das Frühstück nicht sehr schmackhaft. Die Wurst hatte einen seltsamen Beigeschmack, irgendwie chemisch.
Danach gings zu der antiken Tempelanlage in Delphi und von dort aus weiter nach Athen. Meiner bescheidenen Meinung nach die grässlichste Stadt, die ich je gesehen habe. Wie das Hotel Balaska an die drei Sterne gekommen ist, verstehe ich zwar nicht, aber es trotzdem ganz ok, aber ratet einmal, was zum Abendessen gab ... na? ... genau, HÜHNCHEN UND REIS. Dieses Mal jedoch in einer schmackhafteren Version. Den Frust über das Essen mussten wir erst einmal betrinken. Diese Bar war leider etwas überteuert, hatte aber sehr kurzröckige Bedinungen, nein, davon habe ich leider keine Bilder.
5. Tag
Den 5. Tag verbrachten wir komplett in Athen und besichtigten die Akropolis und fuhren mit der Straßenbahn zum Hafen.
Abends suchten wir uns eine etwas günstigere Bar, leider auch ohne kurzröckige Bedinungen, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Danach haben wir auf dem Zimmer noch etwas Tabu gespielt.
6. Tag
Am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Korinth um dort den
Kanal von Korinth. und die Altstadt von Korinth anzuschauen.
Danach ging es nach Mykene, wo wir das berühmte Löwentor bewundern konnten.
Sehr interessant war übrigens das Amphitheater in Epidauros. man kann dort wirklich eine Stecknadel fallen hören.
Unser bestes Hotel (Hotel Akteon) auf der Reise behausten wir in Tolo. Der dortige Sandstrand lud förmlich zum baden ein. Um ehrlich zu sein, war das Wasser aber
Sehr empfehlenswert ist die Kneipe "VIBE", dort bekamen wir sogar drei kostenlose Getränke. Also unbedingt besuchen und brennenden Sambuca saufen.
7. Tag
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Sparta zu den Mistras Klöstern. Das Wetter dort war wirklich
Trotz dem Wetter fuhren wir noch nach Messene um dort wirklich so gut wie nichts anzuschauen. Den Weg hätten wir uns wirklich sparen können, aber nun gut, es soll noch schlimmer kommen. In Kalamatra hatten wir nämlich unser schlimmstes Hotel (Hotel Ostria). Buntes Wasser und ein Haustier waren inklusive. An der Rezeption kümmerte sich niemand um unseren Freund Egon, die Kakerlake, der wohl von der Baustelle geflüchtet ist. Sehr erheiternd war auch das in sich zusammen fallende Bett.
Das Essen hatten wir glücklicherweise in einer nahegelegenen Taverne und es war sehr fein, was Roggers Theorie von der Abhänigkeit zwischen Hotel und Essen bestätigt. (schlechtes Hotel - gutes Essen. gutes Hotel - schlechtes Essen.)
8. Tag
Unsere letzte Station war Olympia, die Geburtsstätte der Olympischen Spiele.
Unsere Fähre legte im Hafen von Patras ab. Und zum Abschied verbrachten wir auch auf dieser Fähre einen wunderschönen Abend in der Disco. Der schlechte Schlaf ohne Kabine war wiedermals vorprogrammiert.
9. Tag
Gegen Mittag erreichten wir wieder das schöne Städtchen Ancona. Diesmal hatten wir jedoch keine Zeit für einen Cappucino und eine Pizza und machten uns direkt auf den Nachhauseweg.
10. Tag
Gegen 4:00 fuhren wir endlich auf unseren Scheffel-Parkplatz.
In den 10 Tagen legten wir alleine mit dem Bus rund 4000km zurück.



also, mit diser Schilderung der Ereignisse ist eigentlich alles gesagt.
Es war, entgegen meiner Befürchtungen, eine echt coole Studienfahrt und das nicht zuletzt wegen der Leute, die mitgefahren sind! Dankeschön an alle!
Ciao, Tim
jetzt muss ich aber auch ma was intelligentes zu deinem nettn resumee beisteuern! jenny und ich sollen nämlich fürs jahrbuch n bissel was schreiben über griechenland, ich bitte daher nun offiziel um erlaubnis, einige deiner formulierungen zu übernehmen...
bis bald, und noch mals liebe grüße an alle griechenlandmitfahrer, auch an diejenigen, die vor mir geflohen sind ;-))